Im Rahmen des Schüleraustausches wurden die Schüler und Schülerinnen der Wigbert- und Jahnschule herzlich in unserer Partnerstadt Proskau begrüßt.
"Wir freuen uns, wieder gemeinsam Zeit zu verbringen, voneinander zu lernen, Spaß zu haben und Freundschaften über Grenzen hinweg zu knüpfen", freute sich die Schulleiterin der Grundschule in Proskau. "Wir wünschen euch eine tolle Zeit in Proskau voller Freude und unvergesslicher Erlebnisse!"
Und diese schöne Zeit hatten alle Mitreisenden aus Hünfeld und ihre Gastgeber. Sie wurden herzlich empfangen und ein schönes Programm wartete. Im Zuge des Austausch wurde auch die Schulpartnerschaft zwischen den Schulen erneuert.
"Ich habe den Eindruck gewonnen, dass der Grundschule Proskau die offizielle Erneuerung der Schulpartnerschaft(en) mit Hünfeld sehr am Herzen gelegen hat. Die Unterzeichnung wurde während einer festlichen Zeremonie mit musikalischen Beiträgen, einer Rede des Proskauer Bürgermeisters Cebula und der Anwesenheit aller Schulleiterinnen der beteiligten Schulen (es waren 5!) vorgenommen", schwärmte Herr Kurschus, Lehrer der Wigbertschule. Auch von Herrn Reith, Leiter der Jahnschule gab es nur positives Feedback und lobende Worte für die Gastgeber und die Stadt Proskau.
Aber nicht nur offizielle Termine standen auf dem Programm für die Schülerinnen und Schüler. Mit einigen Kennenlern- und Gesellschaftsspielen sollte die Kontaktfreudigkeit und Integration gestärkt und gefördert werden. Ein Besuch im Trampolinpark sorgte für Bewegung und Spaß. Sehr zur Freude der Mädels durfte ein Einkaufsbummel im großen Einkaufscenter nicht fehlen.
Im Kreativ-Workshop durften die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Tassen mit Alkoholtinte gestalten und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Bei einem Stadtspiel konnte man mit spannenden Rätseln, Aufgaben und viel Spaß die Stadt Prokau näher kennenlernen. Auch an einem tollen Lagerfeuer und einer Kutschfahrt durften sich die Jugendlichen erfreuen.
Ein Stadtführer zeigte den Austauschschülern und Ihren Gastgebern die schönsten Orte in Krakau. Hierzu zählen das Wawel-Schloss, die Franziskanerkirche, die Drachehöhle und die berühmte Sigismund-Glocke. Auch lernte man in einem Workshop das Backen traditioneller Obwarzanki. Hier durfte jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen.
Eine Tour mit Kajaks musste leider wetterbedingt abgesagt werden, aber für Ersatz im Programm war gesorgt. Das Automuseum in Olawa und Bowlen entschädigte die etwas enttäuschten Schülerinnen und Schüler. Auch ein bißchen Geschichte gab es noch, denn mit einem Stadtführer ging es durch die schöne Stadt Oppeln.
Der Abschied fiel allen nicht leicht. "Es gab Umarmungen, Tränen der Rührung und herzliche Worte. Unsere Schülerinnen und Schüler begleiteten ihre deutschen Partner mit viel Engagement durch den gesamten Aufenthalt – und heute fiel der Abschied sichtlich schwer", so die Schulleiterin.
Es war für beide Seiten ein rundum gelungener Austausch und man freut sich schon riesig auf den Gegenbesuch im Mai 2026.